Die Höhlen die Kammern von Māra (Māras kambari)

Die Höhlen die Kammern von Māra (Māras kambari) – diese Kultstätte befindet sich im Südwesten der Gemeinde Ģibuļi und sie ist ein Höhlensystem, das sich natürlich im Sandstein an dem rechten Ufer des Flusses Abava natürlich herausgebildet hat. Sie liegt ungefähr 2 km südwestlich von dem ehemaligen Gutshof von Kaleši entfernt. Es ist die Annahme geäußert worden, dass diese Höhlen mit der heiligen Höhle des Kreises Sabile zu verbinden ist, die in einer Urkunde aus dem Jahr 1462 erwähnt ist. Schon seit dem Ende des vorigen Jahrhunderts sind verschiedene Sagen über die Höhlen – Kammern von Māra veröffentlicht worden. Eine von denen ist mit den heiligen Mädchen verbunden, die hier gewohnt und freitagabends immer die Wäsche so gerollt haben sollen, dass die Höhlen ganz im Rach waren. Eine breite Beschreibung über die Höhlen – Kammern von Māra hat im Jahr 1907 der Reisende Oskar Emil Schmidt veröffentlicht, der gehört hatte, dass sich in den Höhlen früher Räuber versteckt haben. Der damalige Gutsinhaber von Kaleši ließ im Jahr 1903 dort graben, um Schatz zu finden, aber nichts wurde gefunden. O.E.Schmidt erklärt auch logisch die Entstehung des Höhlennamens. Er ist der Meinung, dass früher die katholischen Geistlichen an der alten Kulthöhle die Abbildung von der Jungfrau Maria befestigt hatten. So ist der alte Höhlenname verschwunden und stattdessen wurde der lettische Name von Marie für die Höhlen gegeben – Kammern von Māra.

Ģibuļu pagasts, Talsu novads (ceļa posmā starp Sabili un Rendu)
57°4'56.824"N 22°21'59.209"E

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